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2. Struktur des Konzeptes der
Altenheimseelsorge
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BewohnerInnen
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Angehörige
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Mitarbeitende
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Öffentlichkeitsarbeit
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Besuche
Gottesdienste
Abendmahlsfeiern und
Krankensalbungen, Segnungen
Amtshandlungen
Gesprächskreise,
Trauerkreise
Beratung im Blick auf
Patientenverfügung
Trauer - und
Sterbebegleitung
Beerdigungen,
Aussegnungen, Erinnerungsgottesdienste
Gestaltung von
Kirchenjahresfesten, Präsenz bei Feiern
Schriften ( Begrüßungs –
und Geburtstagsschreiben, Beiträge in der Heimzeitung, Verteilschriften )
Besuchsdienste
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Begleitung bei
Gewissenskonflikten / Schuldgefühlen
Beratung in medizinisch
– ethischen Fragen
Vermittlung bei
auftretenden Konflikten zwischen Angehörigen und Mitarbeitenden
Hilfestellung für den
eigenen Umgang mit Leben, Sterben, Tod
Trauerbegleitung durch
Trauerkreise und spezielle Gottesdienste
Möglichkeiten zur
Versöhnung mit der eigenen Lebensgeschichte
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Wertschätzung der Arbeit
Gesprächsangebote für
Umgang mit Leiden, Tod, Trennung
Hilfestellung in der
Entwicklung und Umsetzung ethischer Maßstäbe ( Begleitung, Fortbildung und
Supervision )
Seelsorge und Beratung,
Möglichkeiten zum geistlichen Auftanken, Nachdenken über die Fragen des
Glaubens; Partnerschaftliche Zusammenarbeit = wechselseitige Unterstützung
Die selbe Hilfestellung
für ehrenamtliche Mitarbeitende
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Kontakt zur
Kirchengemeinde
Diakonieausschuß der
Kirchengemeinde
kirchenpolitische Arbeit
Konvent der Krankenhaus
– und AltenheimseelsorgerInnen
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3. Persönliche Gedanken zur Struktur
der Seelsorge in Alten - und Pflegeheimen
Schon wegen der Dauer der
Begleitung unterscheidet sich die Seelsorge in Alten - und Pflegeheimen
sehr von der Seelsorge im Krankenhaus:
Es ist der letzte
Wohnsitz der Betroffenen. Die Verweildauer kann sehr lange sein. Dies
bedeutet eine gezielte Fortbildung wie auch eine besondere Liebe zur
Begegnung mit alten Menschen mit Einschränkungen bis hin zu schwerster
Verwirrtheit.
Seelsorge an alten
Menschen mit Einschränkungen ist immer ganzheitliche Seelsorge. Das bedeutet:
Der Mensch wird mit seiner Biografie unter Einbeziehung von Leib, Seele und
Geist wahrgenommen.
Die augenblickliche
Begegnung wird von Sprach - und Empfindungsmöglichkeiten bestimmt. Der
Seelsorger bedient sich der für die verschiedenen Einschränkungen sinnvollen
Kommunikationsmöglichkeiten.
Er versucht, über den
Zustand des/der BewohnerIn Hintergrundinformationen zu erhalten, ebenso über
das soziale Umfeld.
Ziel ist u.a., das Leben in seinem Zusammenhang mit den
gegebenen Einschränkungen unter Gottes Begleitung zu verstehen und ein
würdiges, angstfreies Sterben möglich zu machen.
Altenheimseelsorge kann an
Institutionen oder an Kirchengemeinden gebunden sein.
mögliche Formen der
Begegnung:
Gottesdienst
Sakrament ( Abendmahl, Krankensalbung, Segnung )
Einzelgespräch über Glauben und/oder Biografie
Validation und verwandte Möglichkeiten der Kontaktaufnahme
Gruppengespräche
Wahrnehmungs - und Körpertherapie
Gemeinsames Singen
Begleiten bei Ausflugsfahrten
Die Einbindung in die
Konzepte der Häuser ist sehr unterschiedlich, je nach dem, wie die
Seelsorge und die Person des Seelsorgers angesehen ist :
Ist man in das Trägerkonzept als Pfarrer eingebunden?
Wird
neben dem Kontakt zu den Bewohnern auch der Kontakt zu den Angehörigen
gewünscht und möglich gemacht?
Wie
ist der Kontakt zur Hausleitung?
Wie
ist der Kontakt zu den Mitarbeitenden möglich?
Wird
man im Fall des erwarteten Sterbens gerufen?
Bekommt
man Informationen über Krankenhausaufenthalte oder Bestattungen?
Die räumlichen
Verhältnisse spielen eine große Rolle bei der Gestaltung der Seelsorge :
Ist ein Gottesdienstraum vorhanden?
Gibt es Räume für ungestörte Gruppenarbeit?
Sind ungestörte Einzelbegegnungen möglich?
Ökumene:
In der Regel sind in den
Häusern katholische und evangelische Geistliche tätig.
Wie ist der Kontakt zum Geistlichen der anderen Konfession?
Gibt es gemeinsame Veranstaltungen ( Gottesdienste u.a. )?
Wird der Pfarrer von Bewohnern anderer Konfessionen mit seinem Auftrag
anerkannt?
Gibt
es Absprachen zum Ruf des katholischen Geistlichen im Falle der sakramentalen
Begleitung?
Kontext:
Altenheimseelsorge hat
die Zielgruppe in Pflegehäusern.
Weitere
Fürsorgeeinrichtung für alte Menschen mit akuten oder andauernden
Behinderungen sind u.a.
Kliniken für Geriatrie und Psychiatrie
Ambulante Pflegedienste für häusliche Versorgung
Ambulante soziale Dienste
Hospize
Betreutes Wohnen
Betreuungsbehörde, Betreuungsvereine
Fachärzte, Ergotherapeuten, Beschäftigungstherapeuten
Ehrenamtliche Helfer mit fachlicher Begleitung und Fortbildung
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